Geschrieben am 14. Juni 2010 in Allgemein von ostsee || Keine Kommentare
Der Traditionssegler Seewolf sticht ab sofort wieder in See. Starten Sie im Bootshafen von Kühlungsborn stündlich in Richtung offenes Meer. Vom Schiff aus genießen Sie die eindrucksvolle Küstenlinie des Ostseebades. Der Seewolf wurde 1942 auf der Insel Poel als Fischkutter aus Eichenholz gebaut. 1994 wurde das Schiff zur Passagierbeförderung umgebaut. Seit 2004 fährt der Seewolf für die Touristik- Service GmbH in Kühlungsborn. Genießen Sie den maritimen Charme des Eichenholzseglers und erfreuen Sie sich an so manch lustiger Seemannsgarn- Geschichte. Auskünfte und Buchungen gibt es im Hafenbüro oder direkt an Bord.
Geschrieben am 1. Juni 2010 in Allgemein von ostsee || Keine Kommentare
Heiligendamm ist der älteste Seebadeort Deutschlands und vom sog. Großen und Kleinen Wohld, letzterer auch als „Gespensterwald“ bezeichnet, umgeben. Im Jahr 1793 ließ Friedrich Franz I Großherzog von Mecklenburg auf Anraten seines Leibarztes den Ort Heiligendamm zum Seebad ausbauen. Noch heute erinnert ein Gedenkstein im Ort an den Gründer des Ostseebades Heiligendamm. Zwischen den Jahren 1793 und 1870 schufen 3 deutsche Architekten, die Baumeister von Seydewitz, Severin und Demmler, ein klassizistisches Gesamtkunstwerk aus Bade- und Logierhäusern. Seit seiner Gründung galt Heiligendamm als das schönste Seebad Deutschlands. Im Jahr 1872 kaufte Baron von Kahlden die Anlage. Im Jahr 1910 wechselte das Eigentum an Walter John, den Neffen der Bestseller-Autorin E. Marlitt. Er führte das Seebad Heiligendamm in den Konkurs und letztlich in die Zwangsversteigerung. Daraufhin wurde die „Ostseebad Heiligendamm GmbH“ gegründet, welche nach und nach in den Besitz des Bankhauses Louis Wolff geriet. Im Jahr 1924 übernahm Baron von Rosenberg sämtliche Anteile an der GmbH und rettete sie dadurch. Im Jahr 1939 wurde das Bad für Heereszwecke beschlagnahmt und als Reserve-Lazarett genutzt. Nach dem 2. Weltkrieg war Heiligendamm im Besitz der DDR Regierung. Seit 1949 bis 2000 wurden an der „Fachschule für angewandte Kunst“ Innenarchitekten und Designer ausgebildet. Den Namen Heiligendamm erhielt der Ort aufgrund eines großen Steinwalls, bestehend aus durch die See bloßgelegtem eiszeitlichen Moränenschutt. Einer Sage nach wurde der Steinwall durch Gebete von Zisterziensermönchen von der aufgepeitschten Ostsee aufgetürmt. Den ganzen Beitrag lesen »